Bild „Das Flötenkonzert von Sanssouci“ von Adolf Menzel, gemalt zwischen 1850–1852
Konzerte
Sonntag, 6. September 2026
„Quantz-Gesellschaft Scheden lädt ein zu nächstem Konzert“
Lübecker Kammer-Duo erneut zu Gast
SCHEDEN. Im Vorfeld seines 330. Geburtstages (31. Januar 2027) veranstaltet die Johann-Joachim-Quantz-Gesellschaft Scheden am Sonntag, 6. September, ein Kammerkonzert in der Schedener St. Markuskirche. Es beginnt um 17.00 Uhr und wird bestritten von den beiden Lübecker Musikern Susanne Sohayegh (Flöte) und Konrad Kata (Cembalo), die bereits 2023 in Scheden zu erleben waren. Das Programm steht noch nicht fest, Informationen dazu sowie zum Ticketerwerb folgen zu gegebener Zeit.
Die Lübeckerin Susanne Sohayegh wuchs in einer musikalischen Familie auf. Sie begann ihre flötistische Ausbildung bei Sidney Smith ab 1979 als Jungstudentin an der Musikhochschule Lübeck. Es folgte das Musikstudium bei Prof. Dr. Müller-Dombois und Prof. Michael Achilles an der Staatlichen Hochschule für Musik in Detmold, das sie mit staatlicher Musiklehrerprüfung und künstlerischer Reifeprüfung abschloss.
Ihre musikalischen Horizonte erweiterte sie durch Teilnahme an den Meisterkursen bei Moshe Epstein und Giora Feidman.
Susanne Sohayegh gehört zu den Gründungsmitgliedern des Orchesters Sinfonietta Lübeck und ist Mitglied im Bläserquintett Sinfonietta Piccola. Sie konzertiert regelmäßig in kammermusikalischer und großer Besetzung.
Mit dem Bläserquintett musizierte sie 2017 beim New Live Festival in Berlin. Mehrfach war Susanne Sohayegh solistisch beim Schönberger Musiksommer aktiv. Konzertreisen führten sie nach Israel, Italien, England und 2019 mit dem Schönberger Musiksommer nach Spanien.
Der Organist Konrad Kata studierte 1987–1992 Orgel bei Joachim Grubich an der Frédéric-Chopin-Musikakademie in Warschau und 1992–1998 bei Martin Haselböck an der Musikhochschule Lübeck. Seine Ausbildung vertiefte er bei über 20 Meisterkursen, die er bei führenden europäischen Pädagogen absolviert hat.
In den Jahren 1994 und 1995 erhielt er Prämien beim Lübecker Possehl-Musikpreis-Wettbewerb und 1996 bekam er den 3. Preis beim Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb in Melk, Österreich.
In den Jahren 1999–2009 erweiterte er seine Horizonte durch das Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Konrad Kata ist ein gefragter Continuo-Spieler (Orgel und Cembalo) in verschiedenen Ensembles und Orchestern in Norddeutschland. Seit mehreren Jahren verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Bratschisten Semjon Kalinowsky.
Konrad Kata ist Organist in der Kath. Pfarrei „Zu den Lübecker Märtyrern“ in Lübeck.
Seit 1987 führt ihn eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker ins In- und Ausland. Rundfunk- und CD-Einspielungen begleiten seine musikalischen Aktivitäten.
